Gebet

Gebetsinformationen

Sie können aber über „Kontakt“ das Gebets-E-Mail anfordern. Für das Jahr 2021 gibt es einen PDF-Gebetskalender zum download. Wir beten im Jahr 2021 besonders für indische Volksgruppen (siehe weiter unten).

Übers Beten:

Zunächst mal ist das Beten ein klarer Auftrag Gottes, wie uns z.B. der Epheserbrief lehrt.
Zweitens ehrt es Gott natürlich wenn wir alles von ihm erwarten. Er ist allmächtig und vermag sogar weit über das hinaus zu geben, als was wir erbitten. Wir dagegen sind sehr limitiert und das wirklich Wichtige ist außerhalb unseres Vermögens.
Drittens gilt die Verheißung Gottes, dass wir erhalten worum wir bitten -sofern es nicht egoistisch ist.
Viertens heißt das nicht, dass wir nichts mehr tun brauchen, aber nach Gottes Plan.

Gebet für Volksgruppen

Balija Musugu Volksgruppe

Diese Volksgruppe hat ca. 21.000 Mitglieder. Sie leben überwiegend im südindischen Bundesstaat Telangana , etwa 1000 in Adhra Pradesh, und sprechen die Sprache Telugu (Hauptsprache in beiden Bundesstaaten). Sie sind Hindus und zu 100% unerreicht. Derzeit keine Bilder vorhanden.
Es gibt die Bibel vollständig in Telugu und dazu auch evangelistisches Material (Schrift und Video).

Wir können z.B. so wie nachstehend für sie beten, sollten uns aber vom Heiligen Geist leiten lassen:

„Ich bin gesucht worden von den Balija Musugu, die nicht nach mir fragten; ich bin gefunden worden von den Balija Musugu, die mich nicht suchten; ich habe gesagt: »Hier bin ich; hier bin ich!« zu den Balija Musugu, über denen mein Name nicht ausgerufen war.“ Proklamation nach Jes 65,1

„Herr, ich bitte dich um die Balija Musugu als mein Erbe und die Enden der Erde, dass du sie mir zum Besitz gibst. Mit kraftvoller Stimme fordere ich die Städte der Balija Musugu auf: „Seht, da ist euer Gott!““ nach Ps. 8,2 und Jes. 40,9

Februar 2022:
Madiga (muslimisch)

Diese Volksgruppe hat ca. 3.000 Mitglieder. Sie leben überwiegend in den südindischen Bundesstaaten, Karnataka, Telangana und Adhra Pradesh. Die meisten sprechen die Sprache Telugu, andere Urdu und Kannada. Sie sind zu 100% muslimisch und unerreicht.

Alle drei Sprachen haben mehrere Millionen Sprecher und es in allen die ganze Bibel, als auch evangelistische Schriften und Videos.

Wir können z.B. folgende Bibelstellen zu unserem Gebet machen:

„Herr, Du bist der große König über die Madiga. Mögen die Madiga dich fürchten und dir zusingen, dass du der König der ganzen Erde bist. Du regierst über die Madiga.“ nach Psalm 47:2, 6-8

„Ach, Herr, Herr, siehe, du hast den Himmel und die Erde gemacht mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arm; dir ist nichts unmöglich! Du erweist Gnade den Madiga du großer und starker Gott, dessen Name »Herr der Heerscharen« ist, groß an Rat und mächtig an Tat; dessen Augen über allen Wegen der Madiga offen stehen.“ nach Jeremia 32,17-19

März 2022:
„Berufsgruppe“ der Jogini

Seit über 2.000 Jahren sind in Indien Hunderttausende Mädchen in die rituelle Sklaverei gezwungen worden. Bereits im Alter von vier Jahren werden junge Mädchen manchmal in Zeremonien, die einer Hochzeit ähneln als Jogini geweiht. Das bedeutet, dass sie bei Erreichen der Pubertät Gemeinschaftseigentum des Dorfes sind und von jedem Mann aus dem Ort zu jeder Zeit an jedem Ort für sexuelle Dienste zur Verfügung stehen muss. Sie ist damit gefangen in lebenslänglicher sexueller Sklaverei.

Was bringt eine Familie dazu, diesen Schritt zu gehen? Oft empfinden die Eltern, sie haben keine andere Wahl. Sie selbst sind gefangen in finanzieller Abhängigkeit. Vielleicht brauchen sie eine lebensrettende medizinische Behandlung, damit die Frau wieder arbeiten kann. Oder sie sind durch Kredite von Kredithaien für Nahrung und Unterkunft so überschuldet, dass es für sie keinen anderen Ausweg mehr gibt. Sie erhoffen sich in ihrer Verzweiflung dadurch die Gunst der Tempelgötter um ihre finanziellen Sorgen zu lösen.

Obwohl diese Praxis seit 1988 illegal ist, gibt es Schätzungen zufolge heute noch weit über 100.000 Joginis in Indien. Geschlechtskrankheiten, HIV/Aids und allgemein schlechte Gesundheit sind oft die Folge. Psychische Probleme und Depressionen sind dadurch ebenfalls weit verbreitet. Die Frauen werden stigmatisiert und körperlich, sexuell, emotionell und finanziell missbraucht. Die meisten von ihnen haben nie eine Schule besucht, und sind, obwohl viele von ihnen in großer Armut leben, drogenabhängig. All‘ diese Faktoren bedeuten, dass sie in ihrem Leben weder Würde noch Freiheit kennen.

Wir können z.B. folgende Bibelstellen zu unserem Gebet machen:

„Ich nähere mir deinem Thron der Gnade mit Zuversicht, damit die Jogini (Tempelprostituierte) deine Gnade empfangen um rechtzeitige Hilfe in Zeiten der Not zu erfahren. Ich baue die Mauer auf und stelle mich in den Riss für die Wohnungen der Jogini, damit du sie nicht zerstörst, oh Gott. Als Wächter auf der Mauer werde ich nicht still sein, weder Tag noch Nacht. Ich werde nicht ruhen, bis du, mein Gott, die Jogini zu einem Lobpreis auf der Erde gemacht hast.“ nach Hebräer 4:16; Hesekiel 22:30; Jesaja 62:6,7

„Alle Jogini werden dich anbeten und dir lobsingen, sie werden deinem Namen lobsingen! Kommt her Jogini und schaut die Großtaten Gottes, dessen Tun an den Menschenkindern so furchtgebietend ist! Er verwandelte das Meer in trockenes Land, durch den Strom gingen sie zu Fuß. Freut euch in ihm, denn er herrscht ewiglich in seiner Macht; seine Augen haben acht auf die Jogini. Seid nicht gegen ihn rebellisch und lehnt euch nicht gegen ihn auf!“ nach Psalm 66:4-7

April 2022

Volksgruppe der Brahmin

Joshua Project listet über 200 Untergruppen. Wir haben die Telugu Brahmin daraus genommen. Von ihnen gibt es 1.051.000 und sie leben zu 84% in Andhra Pradesh, und ansonsten zerstreut in meist südindischen Bundesstaaten.

Unterscheidungsmerkmal zu den anderen Gruppen ist hauptsächlich die Sprache: Telugu.

Sie sind zu fast 100% Hindus.

Die Telugu Brahmins gehören zu den Gruppen mit hohem sozialen Status. Der Name Brahmin bedeutet: „Jemand der Gott kennt“. Neben Telugu sprechen sie auch Hindi und Englisch. Einige dieser Brahmin haben ihren Priesterstand aufgegeben um säkulare Berufe auszuüben, z.B. als Beamte, militärische Leiter oder Geschäftsleute. Andere üben nach wie vor ihre traditionelle Rollen aus als Tempelpriester, Wissenschaftler oder Professoren. Und wieder andere findet man unter Schauspielern, Regisseuren, Musiker oder Malern.

Was sind ihre Bedürfnisse?
Sie müssen in Demut erkennen, dass sie Sünder sind, die die Vergebung Gottes brauchen. Sie müssen erkennen, dass nicht die Veden, sondern die Bibel die Quelle der Weisheit und Erkenntnis Gottes ist. Und sie müssen sehen, wie die Liebe und das Erbarmen Christi durch seine Nachfolger vor ihren Augen ausgelebt wird.

Wie können wir für diese Volksgruppe beten?

  • „Um deines Namens willen, HERR, sei gnädig der
    Missetaten der Telugu Brahmin, die da groß sind!“ nach Ps 25,11
  • Dass die Telugu einen Hunger bekommen nach der Wahrheit des Wortes Gottes
  • Dass Christen sich mit ihnen anfreunden, ihnen die Liebe und Gnade von Jesus weitergeben, und ihnen das Evangelium weitergeben.
  • Dass der Herr eine Bewegung Jünger zu machen unter ihnen entstehen lässt und dass Gemeinden unter den Telugu Brahmin entstehen.

Mai 2022

Volksgruppe Munda

Zu den Munda zählen sich etwa 4.700.000 Menschen, die zu fast 99% in Indien leben, und zwar im Bundesstaat Odisha in Ost-Indien. Die restlichen leben in Buthan und Bangladesh. Sie sprechen Mundari. Die Bibel ist vollständig in dieser Sprache vorhanden und es gibt den Jesusfilm und auch die Evangelien in Audioform in der Sprache. Ca 80% der Bevölkerung sind Hindus und knapp 20% sind in irgendeiner Form mit christlichen Traditionen verbunden. Da aber keine evangelikalen Christen unter ihnen identifiziert werden konnten, gelten sie als nur minimal erreicht.

Pastor Prabhat, der in Neu Delhi lebt, hat auf dem Herzen, sie zu erreichen.

Die Tradition gibt es gewissermaßen vor, dass sich die Munda der Bodenbearbeitung widmen. Viele arbeiten heute in der Landwirtschaft. Zwar sind sie keine Vegetarier, d.h. sie essen Fleisch, aber kein Rindfleisch. Obwohl die meisten Hindus sind, beten sie auch die Vorfahren und die Natur an.

Diejenigen, die in Odisha leben, sprechen auch die Landessprache Oriya. Die Gebildeten unter ihnen arbeiten auch in Büros.

Gebetsanliegen:

  • Beten wir, dass Gott den Munda Träume und Visionen schenkt, die sie zur Errettung leiten
  • Beten wir, dass auch die Namenschristen zu einer persönlichen Begegnung mit dem lebendigen Gott finden
  • Für Bruder Prabhat, dass er Wege findet, die Munda zu erreichen.
  • „Macht euch auf, Munda, werdet Licht! Denn euer Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über euch! Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und Heidenvölker werden zu deinem Licht kommen, und Könige zu dem Glanz, der über dir aufgeht. Hebe deine Augen auf, Volksgruppe Munda, und sieh um dich: Diese alle kommen versammelt zu dir! Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arm herbeigetragen werden. Wenn du dies siehst, Volksgruppe Munda, wirst du vor Freude strahlen, und dein Herz wird klopfen und weit werden. Nach Jes 60, 1-5
  • „Oh Herr, zeichne die Munda in deine Hände. Mache, dass die Zerstörer und Verwüster sich davonmachen.“ Nach Jesaja 49,16-17